von Nicole Gauger

callas software weitet Engagement für barrierefreien Informationszugang aus

Berlin. Die callas software GmbH unterstützt den europäischen Softwareentwicklungswettbewerb „Code for a Cause“ (C4C). Damit fördert der PDF-Spezialist eine weitere Initiative mit dem Ziel, Informationen barrierefrei zugänglich zu machen. Das Unternehmen ist unter anderem Entwickler des kostenlosen Adobe-Acrobat-Plug-ins pdfGoHTML, mit dem Anwender die Struktur und das Tagging barrierefreier PDF-Dateien visuell überprüfen können. Zudem hat sich callas an der Entwicklung des PDF Accessibility Checkers (PAC) beteiligt, der von der Stiftung „Zugang für alle“ kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Dabei handelt es sich um eine Software, die die Barrierefreiheit von PDF-Dokumenten gemäß dem PDF/UA-Standard überprüft.

Weltweite Veranstaltung mit einem europäischen Chapter

„Code for a Cause“, eher unter der Abkürzung C4C bekannt, wurde 2007 als weltweit erster Programmmierwettbewerb initiiert, der sich mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigt. Seine Wurzeln hat er in den USA und Asien. 2012 fand das Finale während der ICCHP (International Conference on Computers Helping People with Special Needs) in Linz, Österreich statt und kam damit erstmals nach Europa. In diesem Jahr war die AAATE Conference 2015 (Association for the Advancement of Assistive Technology in Europe) in Budapest, Ungarn Austragungsort des Finales. Die Entwicklerteams präsentierten ihre Lösungen vor der Jury bestehend aus Mike Paciello von The Paciello Group und Steve Lee von Project:Possibility.

Barrierefreie Balkendiagramme

Eine Aufgabe in diesem Jahr bestand darin, einen Softwareprototypen zu entwickeln, der zugängliche skalierbare Vektorgrafiken (SVG-Dateien) für Balkendiagramme generiert und deren Nutzer mit vielfältigen Funktionen beim Darstellen und Navigieren unterstützt. Das österreichische Team von der Johannes Kepler Universität, Linz mit Markus Weninger, Tobias Hahn und Gerald Ortner hat den Wettbewerb gewonnen.
„Ich bin von den Studenten der Johannes Kepler Universität begeistert. Es ist ihnen gelungen, eine Anwendung zu entwickeln, die Vektorgrafiken für Menschen mit Behinderungen zugänglich macht. Die Lösung solcher komplexen Aufgabenstellungen ist ein Beweis für den Erfolg des C4C-Programms. Herzlichen Glückwunsch an die Universität, ihre Studenten und ihren Mentor Olaf Drümmer“, so Mike Paciello, Gründer und Geschäftsführer von The Paciello Group (TPG) mit Sitz in New Hampshire, USA.

Mehr als barrierefreie Texte

„Es gibt zahlreiche Ansätze, textbasierte Informationen vollständig barrierefrei zu gestalten“, erläutert Olaf Drümmer, Gründer und Geschäftsführer der callas software GmbH: „Grafisch repräsentierte Informationen zugänglich zu machen, ist eine große Herausforderung und wurde bisher nur rudimentär erforscht. Ich war sehr beeindruckt von der neuartigen Herangehensweise der drei Studenten aus Linz. Mit dieser flexiblen und umfassenden Funktionalität kann Anwendern der barrierefreie Zugang zu Grafiken ermöglicht werden, unabhängig davon, ob sie mit Einschränkungen zurechtkommen müssen oder nicht. Diese vielversprechenden Ergebnisse zeigen, dass sogar komplexe Grafiken automatisiert vollständig zugänglich generiert werden können. Hier wartet allerdings auch noch eine Menge Arbeit auf uns.“
Prof. Klaus Miesenberger und Olaf Drümmer haben vereinbart, weitere Forschungsprojekte in diesem Bereich an der Johannes Kepler Universität zu initiieren, die callas mit weiterem Sponsoring unterstützen wird.

Über callas software:
callas software bietet einfache Möglichkeiten, um komplexe Herausforderungen im PDF-Umfeld zu bewältigen. Als Innovator von Verfahren entwickelt und vermarktet callas software PDF-Technologien für das Publishing, Prepress, den Dokumentenaustausch und die Dokumentenarchivierung.
callas software unterstützt Agenturen, Verlage und Druckereien darin, ihre Aufgabenstellungen zu lösen, indem es Software zum Prüfen, Korrigieren und Wiederverwenden von PDF-Dateien für die Produktion von Druckvorlagen und das elektronische Publizieren bereitstellt.
Unternehmen und Behörden aus aller Welt vertrauen den zukunftssicheren und vollständig PDF/A-konformen Archivierungslösungen von callas software.

Darüber hinaus ist die Technologie von callas software auch als Programmierbibliothek (SDK) für Entwickler erhältlich, die PDFs optimieren, validieren und korrigieren müssen. Software-Anbieter wie Adobe®, Kodak®, Quark®, Xerox® und viele andere haben verstanden, welche Qualität und Flexibilität die callas-Werkzeuge bieten, und haben sie in ihre eigenen Lösungen integriert.

callas software unterstützt aktiv internationale Standards und beteiligt sich aktiv in ISO, CIP4, der European Color Initiative (ECI), der PDF Association, AIIM, BITKOM und der Ghent PDF Workgroup. Darüber hinaus ist callas software Gründungsmitglied der PDF Association und seit Oktober 2010 ist der Geschäftsführer von callas software, Olaf Drümmer, Vorstandsvorsitzender des internationalen Verbandes.

Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich in Berlin. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.callassoftware.com.

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