von Nicole Gauger

PoINT realisiert Tiered Storage Lösung bei den St. Augustinus-Kliniken

Konfigurationsgrafik

Siegen. Die St. Augustinus-Kliniken am Niederrhein haben mit Hilfe des PoINT Storage Managers eine Tiered Storage Architektur eingeführt. Damit kann das Unternehmen durch Migration inaktiver Daten in den Archive Tier seinen Primärspeicher effizienter nutzen. Sämtliche Daten sind durch das NetApp ONTAP Betriebssystem permanent verfügbar. Insgesamt sparen die St. Augustinus-Kliniken, vor allem durch das reduzierte Backup-Datenvolumen des Primärspeichers, Kosten und Zeit.

Die St. Augustinus-Kliniken gehören zu den erfolgreichsten Unternehmen im Gesundheits- und Sozialbereich am Niederrhein. Im IT-Bereich setzt man auf die FAS Storage-Lösungen mit entsprechenden MetroCluster Konfigurationen von NetApp. Die stetig steigende Datenmenge führte zu der Anforderung, inaktive Daten (50 TB) von den hochperformanten redundanten MetroCluster Systemen transparent auszulagern und auf SATA RAID basierten NetApp FAS Systemen abzulegen. Die ausgelagerten Daten sollten zwecks zusätzlicher Sicherheit auch auf eine bereits vorhandene Quantum i500 LTO Tape Library repliziert und damit archiviert werden. Die Library wurde zuvor nur für Backup-Zwecke verwendet und war ausreichend dimensioniert, um zusätzlich für die Archivierung verwendet werden zu können.

Der Leiter des Bereichs Systemintegration, Christoph Sulik, hatte die Aufgabe, eine Lösung einzuführen, die obiges Anforderungsprofil durch Realisierung einer Tiered Storage Architektur erfüllt. „Wir haben die Produkte unterschiedlicher Hersteller bewertet und uns für die Software-Lösung der Firma PoINT Software & Systems entschieden, da sie einen ganzheitlichen Ansatz bietet, der alle unsere Anforderungen erfüllt und auch von NetApp empfohlen wird“, erläutert Sulik seine Entscheidung.

Insbesondere die integrierte Unterstützung der Quantum i500 LTO Tape Library im PoINT Storage Manager war ein Kriterium für die Wahl des Produkts der Firma PoINT. Ein weiterer Pluspunkt ist die sogenannte „Pass Through“-Funktionalität der Software, die von den betrachteten Wettbewerbern nicht unterstützt wird. Im täglichen Betrieb (z. B. bei Befundungen) werden von den Applikationen häufig nur bestimmte Daten (z. B. nur die Behandlungs- und Untersuchungsdaten) einer gespeicherten Datei benötigt, die eine kleine Teilmenge der Gesamtdatei ausmachen. Falls die entsprechende Datei bereits ausgelagert ist, sollte es in diesen Fällen nicht zu einer Wiedereinlagerung dieser Datei in den Primärspeicher kommen, so die Anforderung der Kliniken. Der im PoINT Storage Manager implementierte „Pass Through“-Ansatz löst dieses Problem, indem er die angeforderten Blöcke ohne Wiedereinlagerung in den Primärspeicher direkt an die Applikation liefert. Damit wird der Primärspeicher nicht unnötig belastet, und die Anwendungen arbeiten wesentlich performanter, da nicht gewartet werden muss, bis eine Datei vollständig zurückkopiert wird.

Die Ausfallsicherheit wurde durch die Cluster-Version des PoINT Storage Managers sichergestellt, die in einem Windows Server Cluster installiert wurde. Installation und Beginn des Testbetriebs waren in weniger als einem Tag möglich. Kleinere kundenspezifische Zusatzanforderungen, die sich in der Testphase ergaben, wurden von PoINT zeitnah implementiert. „Nicht nur das Produkt von PoINT, sondern auch der sehr gute Support und die Bereitschaft, projektspezifische Erweiterungen für uns bereitzustellen, haben unsere Entscheidung bestätigt“, fasst Sulik zusammen.
Durch die Einführung der Tiered Storage Architektur mit Hilfe des PoINT Storage Managers können die Kliniken ihre Storage Kosten deutlich senken. Die NetApp MetroCluster Systeme lassen sich jetzt wesentlich effizienter nutzen, und durch die Einbeziehung der vorhandenen Tape Library können zusätzlich die Compliance-Anforderungen erfüllt werden.

Über die St. Augustinus-Kliniken:
Die St. Augustinus-Kliniken gehören zu den erfolgreichsten Unternehmen im Gesundheits- und Sozialbereich am Niederrhein. Die Unternehmensschwerpunkte liegen in den Bereichen Somatik, Psychiatrie, Senioren- und Behindertenhilfe. Zur Unternehmensgruppe zählen 18 Einrichtungen: Krankenhäuser, Kliniken, Psychiatrien, Wohn- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderung sowie Wohn- und Pflegehäuser für Senioren. Heute versorgen knapp 4.200 Mitarbeiter jährlich rund 47.000 Menschen stationär und fast 90.000 Menschen ambulant.

Über PoINT:
PoINT Software & Systems ist spezialisiert auf die Entwicklung von Softwareprodukten und Systemlösungen zur Speicherung und Verwaltung von Daten auf allen verfügbaren Massenspeichern, wie Festplatten, Magnetbändern und optischen Medien. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Technologie-Partnern ermöglicht dabei die frühzeitige Unterstützung neuer Speichertechnologien. Neben kompletten Lösungen bieten wir unser Know-how auch in Form von Toolkits an, die mit ihren Programmierschnittstellen mühelos in andere Applikationen integriert werden können. Darüber hinaus projektieren wir komplette Speicherlösungen und stehen dabei mit unserer langjährigen und vielfältigen Erfahrung zur Verfügung. Unsere Produkte werden von rund 50 Partnern in über 25 Ländern weltweit vertrieben und haben sich bislang in mehr als zwei Millionen Installationen bewährt. Unsere Kunden reichen vom Endanwender, der eine kompakte, verlässliche Lösung erwartet bis hin zu großen Unternehmen, die mit unseren Produkten ihre komplexen Anforderungen vollständig, mit der dort erforderlichen Zuverlässigkeit und Perfektion erfüllen.

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