von Bianka Boock

„LASYS meets Central Europe“ startet durch

Kongress mit internationalen Herstellern der Laserbranche am 30. und 31. Mai in der Slowakei / Praxisnahes Wissen für industrielle Anwender

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Stuttgart. Mit der Veranstaltung „LASYS meets Central Europe“ kommen vom 30. bis 31. Mai 2017 Lösungsanbieter aus der Laser-Materialbearbeitung und industrielle Anwender im slowakischen Trnava zusammen. Ziel der Initiative von Messe Stuttgart und der Deutsch-Slowakischen Industrie- und Handelskammer (AHK Slowakei) ist es, den Konferenzteilnehmern aktuelles Know-how zur Lasertechnologie für die Qualitäts- und Effizienzsteigerung in ihrer Produktion zu vermitteln. Darüber hinaus eröffnet das Event Herstellern neue Marktchancen in der boomenden slowakischen Automobilproduktion.

„Namhafte Unternehmen haben die Chancen dieser Veranstaltung erkannt. Ihre positive Resonanz bestätigt uns, mit der Konferenz und der begleitenden Ausstellung am Puls der Zeit zu sein“, sind sich Dr. Guido Glania, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK Slowakei, und Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie bei der Messe Stuttgart, einig. Als Aussteller vertreten sind ERLAS Erlanger Lasertechnik (D), IPG (D), Lintech (CZ), Manz (SK), Matex (CZ), Precitec (D), Sitec (D), TRUMPF (SK) und VUTS (CZ) sowie die Firma II-VI Highyag (D), die ihren modularen Laserschweißkopf BIMO live vorstellt.

Laserspezialisten sehen Wachstumspotenzial

Dieter Manz, CEO der Manz AG, erklärt: „Wir sehen ein hohes Wachstumspotenzial des E-Mobilitätsmarkts; in den kommenden Jahren werden bedeutende Produktionskapazitäten aufgebaut. Innerhalb Europas wird die Slowakei eine Schlüsselrolle übernehmen, vor allem, wenn es um den Zusammenbau von Akkublöcken geht. Wir haben mit unserer neuesten Entwicklung, dem Lasersystem FLS 1800, eine Plattform lanciert, die für Laserprozesse ausgelegt ist, die höchste Flexibilität und Leistungsfähigkeit bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien erfordern. Wir freuen uns, die Vorteile unserer innovativen Lösungen in der Slowakei zu demonstrieren und wollen alle von unseren Fähigkeiten überzeugen, die sich unseren Vortrag über flexibles Laserschweißen für Blockfertigung anhören.“

TRUMPF sieht ebenfalls große Marktchancen in der Slowakei und die Veranstaltung genau am richtigen Ort. „Die Anzahl der Autos, die in der Slowakei im Jahr 2016 produziert wurden, hat die Marke von einer Million überschritten. In diesem sowie im nächsten Jahr werden noch größere Zahlen erwartet. Diese Statistiken deuten auf eine höhere Nachfrage nach neuen, fortschrittlichen Technologien hin. Wir werden ‚LASYS meets Central Europe‘ nutzen, um unsere Technologie, wie den neuen intelligenten Scanner I-PFO für das Remote-Schweißen, vorzustellen und mit Partnern aus der Automobilindustrie zu diskutieren“, kündigt Dipl. Ing. Branislav Lipták, Sales Department TRUMPF Slovakia, an.

ERLAS, Hersteller von Sonderanlagen zur Laser-Materialbearbeitung metallischer Werkstoffe, geht davon aus, in Trnava auf Entscheidungsträger der slowakischen Wirtschafts- und Technikelite zu treffen, welche Interesse an hoch effizienten Lösungen „made in Germany“ haben. „Mit dieser Gelegenheit möchten wir unseren zentraleuropäischen Kundenkreis – es gibt bereits Anwender in der Slowakei und Ungarn – festigen und erweitern. Denn gerade in der Automobilbranche spielt der Standort Slowakei eine immer wichtigere Rolle für den europäischen Markt“, sagt Prof. Dr.-Ing. Peter Hoffmann, geschäftsführender Gesellschafter der ERLAS Erlanger Lasertechnik GmbH.

Facettenreiche Vorträge aus der „Laser-Praxis“

Die vielfältigen, branchen- und materialübergreifenden Laseranwendungen in der Industrie sind das Thema des Kongresses am 30. Mai. Prof. Dr. Thomas Graf, Direktor des Instituts für Strahlwerkzeuge an der Universität Stuttgart, gibt in seiner Keynote einen Ausblick auf die Einsatzmöglichkeiten von Lasern in der Materialbearbeitung für die Industrie 4.0. Die zweite Keynote hält Prof. Andreas Otto vom Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik der TU Wien zu den Potenzialen von numerischen Simulationen für die Laser-Materialbearbeitung. Prof. Dr.-Ing. Peter Hoffmann vom Lehrstuhl für Fertigungstechnologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg referiert über Fertigungskonzepte im Bereich Laserschweißen. Weitere Fachvorträge behandeln das Laserschneiden von dicken und dünnen Blechen, die Systemintegration von Lasern sowie effizientes Markieren. Ein abendliches Get-together rundet den ersten Veranstaltungstag ab und bietet die Chance zum Networking.

Der 31. Mai steht dann ganz im Zeichen des fachlichen Austauschs. Aussteller, Referenten und Besucher können vorab bei der Registrierung eigene Kompetenzen anbieten und nach neuen Geschäftspartnern suchen. Registrierte Teilnehmer haben so die Möglichkeit, ihre persönliche Agenda mit passenden Gesprächspartnern zu erstellen.

Über die LASYS:
Die LASYS fokussiert sich als einzige internationale Fachmesse konsequent auf Systemlösungen für die Laser-Materialbearbeitung. Seit dem Messestart im Jahr 2008 hat sie sich erfolgreich als Anwenderplattform für neueste Lasersysteme, -anlagen und -verfahren etabliert. Branchen- und materialübergreifend spricht die LASYS insbesondere Entscheidungsträger aus der internationalen Industrie an. Mit der Veranstaltungsreihe „LASYS meets ...“ stärkt sie das Thema Lasertechnologie in relevanten Zielmärkten. Wachstumsorientierte Hersteller können hier ihr Angebot auf internationalen Fachveranstaltungen präsentieren. Bei Messebeteiligungen und Summits profitieren Partner von internationalen Kontakten sowie Netzwerken und können neue Märkte erschließen.
Weitere Informationen unter www.lasys-meets.com
Twitter: www.twitter.com/Lasys_TradeFair

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